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Live dabei: Erlebnisbericht Rennwagen fahren

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7.00 Uhr morgens

Letzte Nebelschwaden werden von den ersten Sonnenstrahlen des Tages aufgelöst, nahezu idyllisch liegt die Rennstrecke inmitten des wunderschönen Spreewaldes - einem natürlichen Paradies nur eine halbe Stunde vom hektischen Berlin entfernt - und lässt kaum erahnen, welches Spektakel hier heute noch bevorsteht.

Doch der Blick in die Boxengasse lässt es erahnen: Zwischen dem hektischen Treiben von Mechanikern, Instruktoren, Fotografen und den "Rennfahrern in spe" stehen - von leichtem Kondenswasser bedeckt und in der Morgensonne funkelnd - über zehn muskulöse Boliden (von Ferrari über Lamborghini bis hin zum Audi R8) und warten auf ihren Einsatz. Flach, breit und jederzeit bereit, ihren scheinbaren Bändigern das Fürchten zu lehren!

Jetzt ist übrigens der perfekte Moment, um in Ruhe unzählige Fotos mit dem persönlichen Traumwagen zu knipsen oder sich einfach nur am Design der seltenen Supersportler zu ergötzen.

9.00 Uhr

Das Warten hat ein Ende: Mit Eröffnung der Kaffeebar startet auch die Anemdlung für alle Teilnehmer. Neben der Erledigung aller Formalitäten lassen sich alle Fragen der meist neugierigen Piloten klären und die Vorfreude steigt ins schier Unermessliche... Eine vollumfängliche kulinarische Verpflegung, zum Begutachten ausgestellte Formel-Rennwagen und stimmige Begleitmusik stimmen auch die meist zahlreichen Begleitpersonen auf diesen besonderen Tag ein. 

9.30 Uhr

Aufruf in den Konferenzraum! Um dem scheinbar unendlichen Warten ein Ende zu bereiten, werden jetzt alle Piloten (in Gruppen gegliedert) zum Theoriekurs eingeladen. Das Fahren auf einer Rennstrecke mit über 500 PS hat ungefähr so viel mit dem normalen Straßenverkehr zu tun wie Sebastian Vettel mit einem Fiat Multipla... In einem knapp 30-minütigen Kurs erklärt der Chefinstruktor von Motion Drive unter anderem die folgenden Themen: Funktionsweise der Sportwagen, Verhalten auf der Rennstrecke, Erlernen der Ideallinie, Bremspunkte, Sitz- und Lenkradhaltung, aber natürlich auch Sicherheits- und Gefahrenhinweise.  

Es wird Zeit, das Erlernte in die Tat umzusetzen...

10.00 Uhr

Gentlemen, start your engines! Die Boxengasse ist geräumt, Kameras und Smartphones sind gezückt, alle Boliden haben Betriebstemperatur erreicht und die Ampel steht auf Grün! 

Nachdem der persönliche Instruktor noch einmal die Besonderheiten des jeweiligen Supersportwagens erklärt hat, zeigt er in den ersten beiden Einführungsrunden - natürlich nach Erreichen der Betriebstemperatur aller Komponenten - was im Fahrzeug steckt. Doch obwohl allein die Beschleunigungskräfte auf dem Beifahrersitz bei den ersten Piloten schon für offene Münder und den einen oder anderen Schrei der Freude sorgen, ist das Highlight natürlich, selbst einmal Platz hinter dem Lenkrad zu nehmen... Die ersten Meter sind dabei ungewohnt, unzählige Impressionen prasseln auf den Fahrer ein: Ideallinie, Bremspunkte, Drehzahl, Schaltpunkte, Blickführung, andere Fahrzeuge, ausbrechende Hinterteile und blockierende Räder verlangen einem im ersten Moment wirklich alles ab! Doch nach den ersten paar Runden und einer Gewöhnungsphase bleibt zum Glück auch etwas Zeit, dieses urreale Erlebnis mit allen Sinnen zu genießen.

Würde man die Emotionen beschreiben, liest sich das ungefähr so: 1. Gang - Schalten - 2. Gang - Drehzahlbegrenzer - Schalten - Ausbrechendes Heck - Adrenalinstoß - Auto abgefangen - Bremspunkt - Räder im ABS-Bereich - Ein Geruch aus Gummi, Abgasen und Bremsstaub - Mitr Vollgas aus der Kurve raus - Den Porsche rechts auf der Gerade "links liegen lassen" - Erneutes Anbremsen - Scheitelpunkt - Wieder Vollgas....

Erst danach wissen viele Neulinge, warum es wirklich MotorSPORT heißt: Schweißgebadet, aber voller Endorphine steigen Sie aus Ihrem Traumwagen aus und können noch gar nicht fassen, was da gerade alles passiert ist.

13.00 Uhr

Mittagspause. Konnte man vor 3 Stunden das Anlassen der Motoren kaum erwarten, sind jetzt viele Teilnehmer tatsächlich froh, sich kurz ausruhen zu können und sich am Grill zu stärken. Konnte ja auch niemand wissen, dass dieser Tag körperlich fast auf einem Niveau mit einem Halbmarathon liegt...;-)

14.00 Uhr

Doch gekommen sind alle, um den Rausch der Geschwindigkeit zu erleben! Wirklich möglich ist das im Übrigen dann, wenn man nicht damit beschäftigt ist, unzählige Sinneseindrücke abzuwehren und dafür zu sorgen, dass der Wagen überhaupt erstmal halbwegs um die Kurve kommt. Ein absolutes Highlight - übrigens auch und gerade für alle Begleitpersonen! - ist deshalb das professionelle High-Performance-Renntaxi: Abwechselnd geben sich hier einzig und allein für die Rennstrecke gebaute Supersportler die Klinke in die Hand: Egal ob donnernd grollende Corvette Z06 Performance Package, Lotus Elise 220 Cup Edition oder BMW M4 Clubsport, Rundenrekorde sind hier quasi stets vorprogrammiert!!!

Ein professioneller Rennfahrer zeigt den verwunderten Piloten - die sich nach dem Vormittag eigentlich schon für Grand-Prix-reif hielten - was wirklich möglich ist: Mit 220 über die Gegengerade, Anbremsen auf der "allerletzen Rille" und mit stehenden Reifen, anschließend mit über 8.000 Umdrehungen und seichtem Wheelspin aus dem Scheitelpunkt der Kurve und in einem perfekten Überholmannöver mit eben zwei Lamborghinis "vernascht". Wer wissen möchte, welche Grimassen das ins Gesicht der Copiloten zaubert, bekommt hier einen kleinen Eindruck:

Da jetzt der Ehrgeiz nochmals geweckt ist, kommen wir zum letzten Teil des Motorsporttages: Erneut geht es auf die Piste und (durch die zahlreichen gesammelten Eindrücke und Erfahrungen) dieses Mal findet man sich schon deutlich schneller zurecht. Alles geht wie einstudiert: Gas, lenken, Schalten, Bremsen - Wie im Flow kommt sich der Pilot nun vor, wird nahezu eins mit seinem Boliden und will so ganz und gar nicht wahrhaben, dass die Fahrt leider irgendwann zu Ende ist...

Im Übrigen können vor Ort auf nahezu allen Fahrzeugen noch zusätzliche Runden gebucht werden - Auch für Begleitpersonen! Und wer sich nicht direkt selber traut, ist im Renntaxi auch gut aufgehoben, um die Fliehkräfte einmal am eigenen Leib zu spüren.

18.00 Uhr

Qualmend und erschöpft stehen sie da: Fahrer wie Boliden haben heute wieder alles gegeben, sind aber irgendwie auch froh, dass die Strapazen ein Ende haben für heute. 

Am idyllischen Spreewaldring kehrt wieder trügerische Ruhe ein...

Wer jetzt so richtig Appetit bekommen hat, schaur sich einfach mal auf der Seite zum Rennwagen fahren um, sucht sich seinen persönlichen Traumwagen aus und bucht rechtzeitig seinen Wunschtermin - Denn: Auch in 2017 war zum Schluss jeder (!) unserer Termine vollständig ausgebucht. -> First come, First serve. 

Wer noch nicht vollständig überzeugt ist, schaut sich das Beschriebene einfach mal in bewegten Bildern auf youtube an:

P.S.: Auch ein dezenter Hinweis auf unsere Geschenkgutscheine an die oder den Liebsten bei bevorstehenden Geburtstagen soll manchmal wahre Wunder bewirken...;-)

 

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