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Ferrari - Die rote Göttin

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Es gibt nicht viele Autohersteller, die sich einen Ruf des Kalibers "Ferrari" erarbeitet haben. Das in Maranello ansässige Werk gilt mit seinen meist roten Supersportwagen unter Automobil-Entheusiasten als die Traumschmiede schlechthin. Einen Ferrari fahren, das lässt sich nur mit Fliegen vergleichen, sagen Kenner und Bewunderer. Dass das aufbäumende Pferdchen sich jedoch schon durch so manches Schlagloch in der Vergangenheit kämpfen musst, gerät oft in Vergessenheit. Denn der Erfolg war nicht immer auf der Seite der Italiener.

Dass ein solch außergewöhnliches Unternehmen eine ebenso besondere Geschichte zu erzählen hat, überrascht nicht. Im Gegensatz zu anderen Autoherstellern begann man nämlich nicht als Firma im eigentlichen Sinne - sondern als Rennstall. Die 'Scuderia Ferrari' wurde 1929 vom aufstrebenden Rennfahrer Enzo Anselmo Ferrari gegründet um seine eigenen Rennaktivitäten finanzieren zu können. Als späterer Gründer war er seit mehreren Jahren in der italienischen Motorsportszene aktiv und versuchte nun seine Bemühungen zu intensivieren.

Der Rennstall setzte Alfa Romeo-Wagen ein und war ab 1933 sogar als offizielles Werksteam anerkannt, bevor sich die Wege 1939 wieder trennten. Nach diesem kurzen Intermezzo begann Ferrari mit dem Entwurf eines eigenen Sportwagens. Der AAC 815 erblickte als erster eigener Wagen Enzos 1940 das Licht der Welt. AAC war dabei die Abkürzung für Auto Avio Costruzioni, ein von Enzo in Modena gegründetes Unternehmen inklusive Maschinenkomponentenfabrik.  Der Erfolg des Wagens war jedoch überschaubar. Beide gebauten Exemplare traten beim Brescia Grand Prix 1940 an, schieden aber mit Motorschaden aus.

Zum Bau eines weiteren Modells kam es jedoch aus anderen Gründen nicht. Als Italien 1940 auf Seiten Deutschlands in den Krieg eintrat, wurde der Produktions-Fokus für die Dauer des Krieges auf Maschinenteile gelegt - Die meisten Rennen fanden ohnehin nicht mehr statt. Das Werk, welches anfangs in Modena beheimatet war - Enzo Ferraris Heimatstadt -  wurde 1943 bombardiert und weitestgehend zerstört. Daraufhin zog die Firma nach Maranello um, wo sie auch heute noch ihren Hauptsitz hat.

Quelle: Herranderssvensson

Nach Ende des Krieges 1945 begann in den neuen Hallen erneut die Produktion von Rennwagen. Der Ferrari 125C war das erste Auto, welches auch offiziell den Namen des Gründers trug und trat bei verschiedenen europäischen Wettbewerben an. Unter ihnen auch eine damals noch in den Kinderschuhen steckende Veranstaltung - die Formel 1. Der 125 war zugleich der erste Wagen, der zu Finanzierungszwecken auch an Privatkunden verkauft wurden.

Aus dieser in der Not geborenen Idee entwickelte sich das heute wichtigste Standbein der Scuderia. Man begann Straßenwagen zu entwickeln, die besonders durch außergewöhnliches Styling auffallen sollten. Firmen wie Pininfarina oder Scaglietti wurden mit dem Design der neuen Wagen beauftragt und machten die Boliden zu Ikonen ihrer Zeit. Ferrari fahren - das war den Reichen und Schönen gutes Geld wert und machte den Verkauf bald lukrativer als das Rennsportgeschäft. Der Grundstein zukünftiger Erfolge war gelegt.

Dass bei uns nicht nur die Reichen und Schönen einen Ferrari mieten können, eröffnet Jedermann die Möglichkeit einmal Hand an die rote Göttin zu legen. Egal ob es nun der 430 Scuderia oder der 458 Italia, ein Tag oder gleich ein Monat, eine Instruktorfahrt oder Mietkauf sein soll, unserer freundliches Team berät Sie gerne zu allen Möglichkeiten, die unsere Vermietung bietet.

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